Museum

nitsch museum

»meine arbeit soll eine schule des lebens, der wahrnehmung und der empfindung sein.«

Das nitsch museum in Mistelbach wurde von den Architekten Johannes Kraus und Michael Lawugger (archipel architektur + kommunikation) in Abstimmung mit Hermann Nitsch geplant und im Mai 2007 eröffnet. Es befindet sich im Weinviertel, der Region, wo der Künstler lebt und arbeitet.

Das nitsch museum zählt zu den größten monografischen Museen der Republik Österreich und versteht sich als ein Ort der Kontemplation und Sinnlichkeit. Seine Architektur ist an den Idealplan einer Klosteranlage angelehnt und umfasst Gebäudeteile, die Assoziationen wie Langhalle, Kathedrale, Seitenschiff, Krypta zulassen und um eine zentrale Piazza angeordnet sind. Der bis heute ungebändigte Wille des Künstlers nach dem Vordringen zum realen Geschehnis, zum realen Erlebnis und zur unmittelbaren, intensiven Wahrnehmung der Sinne und des Seins stellt den Ausgangspunkt und das immerwährende Leitmotiv für alle Ausstellungstätigkeiten und Unternehmungen des nitsch museums in Mistelbach dar.

Neben der Präsentation verschiedener Werkblöcke des Künstlers, wird sein Gesamtkunstwerk wissenschaftlich erforscht und dokumentiert. In der Bibliothek stehen zahlreiche Publikationen, Film- und Tonträger zur Person des Künstlers für Studienzwecke zur Verfügung.

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